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Wer ist der Rheinländer? / Heritage of the Rhinelander

Willkommen im Rheinland / Welcome to the Rhineland

Der Rheinländer ist schon ein ganz besonderer Menschentyp. Das liegt in der Natur der Sache begründet: er lebt am Rhein!

Schon lange bevor die alles verbindenden Autobahnen gebaut wurden, und das ist keine hundert Jahre her, war der Rhein die wichtigste Handels- und Verkehrsstrasse Mittel-Europas. Dies begünstigte schon seit 2000 Jahren nicht nur den Warenverkehr. Man lernte Menschen aus allen möglichen Ländern kennen. Die Kelten waren ursprünglich hier und im Lauf der Jahrhunderte kamen Römer, Germanen und Franken, die sich dauerhaft nieder ließen und sich mit den ansässigen Einwohnern vermischten. In den Kriegszügen des Mittelalters bis um 1800 waren es Schweden, Spanier, Italiener, Kroaten, Schweizer und Franzosen. Viele zogen weiter, aber einige blieben doch im Rheinland hängen. Englische und holländische Händler haben das Rheinland aufgesucht. Halb Europa hatte sich hier getroffen und Einfluss auf die Mentalität genommen. Nach 1960 kamen noch Gastarbeiter aus dem gesamten Süd-Europa und in großer Zahl aus der Türkei hinzu. Zuzügler gibt es immer noch - dieser Prozess ist längst nicht abgeschlossen - und Sie werden im Volksmund gerne „Immis“ (Immigranten) genannt. Wer heute im Rheinland Familien- und Ahnenforschung betreibt, wird wohl keinen Stammbaum ohne Immis finden. Das Rheinland ist von jeher ein kultureller Schmelztiegel und hier herrscht „Multi-Kulti“ - auch der Sprachen und Religionen - im besten Sinne des Wortes.

Die beste Voraussetzung dafür, interessante Menschen kennen zu lernen, ist die eigene Neugierde.

The best premise to meet interesting people is ones own curiosity.

The Rhinelander is aptly named because he lives on the banks of the most frequented trade and traffic route in Middle-Europe: Germany’s incomparable Rhine River. His life has been influenced by a history that spans 2000 years of immigration begun first by Celts, and then by Romans, Germans, and Francs.  Until 1880, wars brought an influx of Swedish, Spanish, Italian, Croatian, Swiss and French soldiers into the country. Some stayed, married, and raised families after the wars had ended. Later, English and Dutch tradesmen settled and set up new businesses. Still later, after 1960, a wave of foreign workers swept in from southern European countries as well as from Turkey. Relocation into the Rhineland continues today bringing in ”Immis,” as Germans call immigrants. (The family history researcher who does research in the Rhineland will undoubtedly find some “Immis” among his ancestors.)

Immigration has added to the Rhineland’s popular use of the word “Multi-Kulti,” for in truth the Rhineland is a cultural melting pot of people, languages, religions, and customs. The vibrant, colorful, in-love-with-life Rhinelander has indeed profited from a rich and varied heritage.


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