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Winterimpressionen 2012 - Wintertime Impressions 2012

Impressionen / Impressions

Vorweihnachtszeit – Weihnachtsmärkte und Co.

In der Adventszeit, der dunkelsten Jahreszeit, kommt ein ganz besonders Licht in unsere Städte: weihnachtliche Beleuchtung strahlt schon jetzt von zahlreichen Christbäumen, weihnachtlich beleuchtete und dekorierte Schaufenster in den Kaufhäusern und Geschäften, besondere Strassenbeleuchtung und von den heimelig anmutenden Weihnachtsmärkten. Eine besondere Stimmung wird hervorgerufen und verstärkt durch den Duft nach Glühwein und den Gewürzen von Lebkuchen, gebrannten Mandeln und Printen. Gerade in den Abendstunden nach Geschäftsschluss erfreuen sich die Weihnachtsmärkte besonderer Beliebtheit. In Köln gibt es in der Innenstadt an jedem bedeutenden Platz einen Weihnachtsmarkt. In dem Gedrücke und Geschiebe in den Einkaufsstrassen und den engen Gassen der Weihnachtsmärkte (einhergehend mit reichlichem Lärm und häufig Gedudel der sattsam bekannten Weihnachtslieder aus Lautsprecher-Anlagen) findet man nur leider selten das weihnachtliche Gefühl der Besinnlichkeit.   

Wie wohltuend sind dann Oasen der Stille, wie man sie in den Kölner Kirchen finden kann. Besonders erwähnt sei stellvertretend für die anderen Kirchen St. Maria im Kapitol, eine herausragende romanische Basilika - nur einige wenige hundert Meter vom Heumarkt entfernt -, die mehrere Bezüge zum weihnachtlichen Geschehen hat. In dieser Stiftskirche aus dem 11.Jahrhundert wird traditionell seit dem Mittelalter die erste Weihnachtsmesse durch den Erzbischof gelesen, und nicht – wie man meinen möchte – im Dom. Im südlichen Querschiff am westlichen Abschluss befindet sich zudem das älteste erhaltene Holzportal – ebenfalls aus dem 11. Jahrhundert. Auf dem linken Flügel des Portals befinden sich mehrere geschnitzte Abbildungen der Weihnachtsgeschichte – von der Verkündigung über die Geburt Jesu, bis zu den heiligen drei Königen und der Flucht nach Ägypten. Die heiligen Drei Könige haben für Köln ja eine besondere Bedeutung, befinden sich doch ihre Gebeine in dem wohl bedeutendsten Reliquienschrein des ganzen Mittelalters im Kölner Dom. 1164 wurden diese Gebeine vom damaligen Erzbischof Rainald von Dassel nach der Eroberung Mailands in einem wahren Triumphzug nach Köln verbracht. Bei der Einholung der geheiligten Gebeine nach Köln wurden sie durch eine Pforte im Süd-Westen der Stadt getragen, die heute noch erhalten ist: das Dreikönigspförtchen. Dieses kleine Tor ist noch erhalten, steht am Eingang des Stiftsbezirkes von St. Maria im Kapitol und kann heue noch bestaunt werden.   

Pre-Christmas period – Christmas markets and Co.

In the Advent season – the darkest period in the year – a very special light is coming to our cities: Christmassy illumination gleams from numerous Christmas trees, special illuminated and decorated shop-windows from department stores and shops, street lightings and homeish appearing Christmas markets. A very special atmosphere arouses and is intensified by the various odors caused by hot spiced wine, gingerbread, cinnamon roasted almonds and others. Especially in the early evenings after the shops have closed, the Christmas markets are very popular. In downtown Cologne at almost every important square there are such markets. Unfortunately the overcrowded shopping streets and narrow lanes in the markets with all the additional noises including the widely known Christmas Carols from loudspeakers don’t offer the feeling of contemplativeness.



How pleasant are the oases of silence that can be found in the various churches of Cologne. Representative for the others St. Maria im Kapitol (St. Mary on the Capitol) - just a few hundred yards from the Haymarket (Heumarkt) - is an outstanding Romanesque basilica, that has several references to the Christmas events. It has been tradition for centuries that in this collegiate church from the 11th century the first Christmas mass is being held by the archbishop and not – as one might presume – in the Dome. In addition to that, at the western end of the southern transept there is located the oldest wooden porch – also from the 11th century. On the left wing of the porch there are several carved illustrations of the Christmas story – not only the annunciation and the birth of Christ, but also the adoration of the magi and the escape to Egypt. The three magi have a very special meaning for Cologne; their mortal remains are laid at rest in the most important shrine of the middle ages in the Dome. In 1164 these remains were brought to Cologne by archbishop Rainald of Dassel after the victory over Milan in a triumphal procession. By entering the city walls from Cologne, this procession entered the town by a little gate that still exists. The so-called “Three-magi-gate” is situated at one of the entrances of the collegiate domain of St. Maria im Kapitol and can be seen there.

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